Künstliche Intelligenz in der Gesundheitsförderung - Experimentelle Untersuchung des stressreduzierenden Effekts von Virtueller Realität in verschiedenen Settings

Doktorand / Doktorandin Isabel Schuil
Forschungsschwerpunkt HRK Schwerpunkt One Health
Zeitraum 01.05.2024 - 18.06.2027
Wissenschaftlich betreuende Personen HS-Coburg Prof. Dr. Karin Meißner und Prof. Dr. Niko Kohls
Einrichtungen Hochschule Coburg
Promotionszentrum Analytics4Health (A4H)
Fakultät Angewandte Naturwissenschaften und Gesundheit (FNG)
Wissenschaftlich betreuende Person (extern)

Abstract

Im Rahmen der Promotion soll die Wirksamkeit von durch künstliche Intelligenz (KI) unterstützten

Ansätzen im Bereich von kognitiv-instumentellem Coping und palliativ-regenerierendem Coping bei

unterschiedlichen Zielgruppen evaluiert werden. Hierfür wird eine multimodale machine-learningbasierte

VR (Virtuelle Realität)-Technologie genutzt, um den Probanden unterschiedliche, möglichst

realistische Umgebungen zu präsentieren.

Das kognitiv-instrumentelle Coping umfasst die Stimulation einer "Vortragssituation" bei Studierenden

mit Vortragsangst und/oder mangelnden sozialen Kompetenzen/sozialen Phobien mit dem Ziel,

situativen Stress und Ängste durch ein "Vortragstraining" mit virtuellem Publikum abzubauen.

Für das palliativ-regenerierende Coping wird den Probanden virtuelles "Waldbaden" angelehnt an die

aus Japan stammende Praktik "Shirin-Yoku" ermöglicht, um Stress zu reduzieren, die kognitiven

Fähigkeiten sowie die Lebensqualität zu steigern und das Wohlbefinden zu fördern. Diese

Untersuchung wird als Pilot-Studie mit Studierenden der Hochschule Coburg durchgeführt und wird im

Anschluss mit adaptierter Methodik mit Menschen mit chronischem Fatigue-Syndrom/Long-Covid umgesetzt.