Die Therapie mit chimären Antigenrezeptoren (CAR) T-Zellen ist eine neuartige und effektive
Behandlung für Patienten mit relapsierenden/refraktären hämatologischen Malignitäten.
Langfristige und späte unerwünschte Ereignisse (UEs) werden in verschiedenen Häufigkeiten
beobachtet und haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität (QoL) der Patienten.
Zu den häufigsten UEs zählen Auswirkungen auf das Immunsystem: B-Zell-Depletion,
Hypogammaglobulinämie (verringerte Antikörperzahlen), schwere Infektionen/Verlust des
Impfschutzes und auf das blutbildende System: Zytopenien (verringerte Blutzellzahlen) (siehe
Abbildung 2). Der molekulare Hintergrund sowie die Faktoren, die das Risiko für die
Entwicklung langfristiger und später unerwünschter Ereignisse bestimmen, sind unzureichend
verstanden, was in Patienten Unsicherheit und Angst auslöst. METUSALEM zielt darauf ab,
molekulare Mechanismen aufzuklären, Biomarker zu identifizieren, nichtklinische
Bewertungen voranzutreiben und Risikofaktoren für langfristige Toxizitäten von anti-BCMA
CAR-T-Zelltherapien bei Multiplem Myelom (MM) unter Verwendung räumlich aufgelöster
(Einzelzell-)Multiomics, in vitro- und in silico-Modelle zu untersuchen.